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Finnskogen Die Geschichte der finnischen Kultur in Süd-Norwegen beginnt in den großen inneren Waldgebieten im mittleren Finnland, im Savolaks Gebiet. Eine spezielle Art der Landwirtschaft erwachte. Der Wald wurde abgeholzt und abgebrannt und in der Asche wurde Roggen gesät. Jedes Jahr wurde der Acker zu neuen Rodungen gebracht. Während einer Periode mit kaltem Klima, Krieg und Verwüstung wurden tausende Bauern gezwungen Finnland zu verlassen. Herzog Carl, später König Carl IX, machte 1579 in Schweden und Finnland bekannt, dass diejenigen, die sich in den Wäldern von Värmland ansässig machen wollten, 6 Jahre lang Steuerbefreiung bekommen sollten. Nach dem Krieg, als der finnische Bauernaufstand zerbrochen wurde, kamen viele Leute aus Savolaks in die Wälder Värmlands. |
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Die ersten Finnen kamen zu den Wäldern Solørs ca. 1624, ohne zu wissen ob sie in Norwegen oder Schweden waren. Die jungen Männer der Familien wurden gesandt um passende Plätzen zur Ansiedlung zu finden. Wenn sie einen guten Platz fanden, kletterten sie in den höchsten Baum, "kirjavainen-puu", und banden ein gewebtes Band mit dem Familienwappen an die Spitze. Danach wanderten sie zurück zu den Familien während, sie Runen dichteten die den Weg beschrieben. Wenn ein passender Platz im Wald abgeholzt wurde, musste dieser 1-2 Sommer trocknen. Vor Mittsommer nahm der Bauer eine spezielle Trommel die aus Kalbleder gemacht wurde. Er streute Mehl auf die Trommel und hielt diese an sein Gesicht. Dann sang er ein bestimmtes Lied und die Vibrationen seiner Stimme brachten das Mehl auf der Trommel zum bewegen. Das Mehl legte sich schließlich in einem speziellen Muster auf das Kalbleder. Wenn das Mehl in einem Dreieck lag, wusste er, dass es anfangen würde zu regnen. Von allen Seiten um den Platz wurde ein Feuer angezündet, so dass es nach innen brannte. Nach dem Feuer rollten sie sich nackt in der Asche, ein ritueller Tanz mit einem fast sexuellen Unterton, und um zu fühlen ob es kalt genug zum säen war. Der Bauer ging drei Mal um den Platz um sich zu versichern, dass es nicht mehr brannte. Der Samen wurde in den Mund genommen und auf den Acker gespuckt – möglicherweise startete die Spucke das Keimen? Der Regen kam und zusammen mit der Wärme der Asche keimte der Samen schon nach zwei Tagen. Roggen wächst in Haufen, jedes Korn gibt einen Grashaufen. Im draufkommenden Frühling, wenn der “Sampo"- die Urkraft, erwacht, wird das Gras zu Halmen mit vielen Gliedern. Im September können die Halme bis zu 2,5 m groß werden. Als wir dieses in 1996 durchführten, gab es in 1997 10 000 Körner pro 1 gesätes Korn, aber wir haben von Ernten gehört, die bis zu 27 000 pro Korn gaben. Wo hatten die Finnen diese Kenntnisse her? Und wo kamen die Finnen eigentlich her? Der wilde Roggen “Cereale Segale” kann in Afghanistan und Aserbadjan gefunden werden. Es gibt Sprachgleichheiten zwischen Finnisch und Sanskrit. Die Kenntnisse, dass das Mehl Muster auf der Trommel legt, waren den alten Ägyptern bekannt. Vielleicht sind die Finnen aus dem Gebirge in Persien gekommen und haben Verbindung mit dem alten Ägypten? Im Finnskogen Turist & Villmarkssenter geben wir Ihnen gerne mehr Informationen über die finnischen Emigranten und Ihre Kultur. |
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